Das von Johannes gesehene (Kap. 1)

11.01.2010 Corinna Gespeichert in Kommentare zur Offenb. Keine Kommentare »

Überschrift und Gruß (1,1-8)

1,1.2 Der erste Vers kündigt das Thema des Buches an, nämlich, »was bald geschehen muß«. Das Buch der Offenbarung ist in erster Linie eine Enthüllung der Zukunft. Diese »Offenbarung« zukünftiger Ereignisse wurde von Gott »Jesus Christus« gegeben. Der Herr Jesus wiederum hat sie seinem »Engel« anvertraut, und dieser Engel verkündigte »sie seinem Knecht Johannes«. Das Ziel des Johannes beim Schreiben dieses Buches war es, diese Informationen den »Knechten « des Herrn mitzuteilen, d. h. allen echten Gläubigen. Indem Johannes das tut, hat er das prophetische »Wort … bezeugt«, das »Gott« zu ihm gesprochen hat, »und das Zeugnis«, für das »Jesus Christus« ein Zeuge war. Kurz gesagt, Johannes bezeugte »alles, was er« in seinen himmlischen Visionen »sah«. Weiterlesen »

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Die Vision von Christus im Richtergewand (1,9-20)

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1,9 Nun kommen wir zurück zu »Johannes «, der sich als »Bruder und Mitgenosse « aller Gläubigen »in der Drangsal und dem Königtum und dem Ausharren in Jesus« vorstellt. Er verbindet hier »Drangsal«, Geduld (»Ausharren«) und das »Königtum«. Paulus hat sie in Apostelgeschichte 14,22 ähnlich verbunden, als er die Gläubigen ermahnte, »im Glauben zu verharren, daß wir durch viele Trübsale in das Reich Gottes eingehen müssen«. Johannes war im Gefängnis »auf der Insel … Patmos« in der Ägäis, weil er Jesu« treu geblieben war. Doch sein Gefängnis wurde ihm zu einem Vorhof des Himmels, als er die Visionen der Herrlichkeit Gottes und des Gerichtes empfing. Weiterlesen »

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Was ist: Briefe von unserem Herrn (Kap. 2.3)

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In den Kapiteln 2 und 3 haben wir einzelne Briefe, die an sieben Gemeinden in Kleinasien gerichtet sind. Die Briefe können auf mindestens dreierlei Weise gedeutet werden. Zunächst einmal beschreiben sie den Zustand, der wirklich in diesen sieben Ortsgemeinden zur Zeit des Johannes bestand. Zweitens geben sie uns eine Übersicht über das Christentum auf der Erde zu jedem einzelnen Zeitpunkt der Geschichte. Die hier beschriebenen Eigenschaften haben zumindest zum Teil in jedem der bisherigen Jahrhunderte seit Pfingsten gleichzeitig existiert. Weiterlesen »

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An Ephesus (2,1-7)

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2,1 Der Herr stellt sich »der Gemeinde in Ephesus« als der Eine vor, »der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der wandelt«. Die meisten Beschreibungen des Herrn in diesen Briefen ähneln denen in Kapitel 1. 2,2 Die Gemeinde zeichnete sich durch ihre vielen »Werke« aus, ihre große »Mühe« und ihr geduldiges »Ausharren «. Sie wollte »Böse« in ihrer Gemeinde nicht tolerieren. Sie hatte die Fähigkeit, falsche Apostel zu erkennen und sie entsprechend zu behandeln. Weiterlesen »

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An Smyrna (2,8-11)

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2,8 »Smyrna« bedeutet Myrrhe oder Bitterkeit. Hier stellt sich Christus als »der Erste und der Letzte« vor, »der tot war und wieder lebendig wurde«. Diese Beschreibung war für solche Menschen ein besonderer Trost, die jeden Tag vom Tode bedroht waren. Weiterlesen »

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An Pergamon (2,12-17)

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2,12 »Pergamon« bedeutet soviel wie hoher Turm oder gründlich verheiratet. Dieser Brief stellt den Herrn als den Einen vor, »der das zweischneidige, scharfe Schwert« hat. Dieses Schwert ist das Wort Gottes (Hebr 4,12), mit dem er die Missetäter in der Gemeinde richten wird (s. V. 16). Weiterlesen »

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An Thyatira (2,18-29)

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2,18 Der Name »Thyatira« bedeutet ewiges Opfer oder ständiges Leiden. In diesem Brief sieht man den Sohn Gottes mit »Augen … wie eine Feuerflamme und Füßen gleich glänzendem Erz«. Die »Augen« sprechen vom durchbohrenden Blick und die ehernen »Füße« vom drohenden Gericht. Weiterlesen »

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An Sardes (3,1-6)

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3,1 Sardes bedeutet die Entkommenen oder Erneuerung. Der Herr offenbart sich selbst als der Eine, »der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat«. In der Macht des Heiligen Geistes beherrscht er die Gemeinden und ihre Boten. Sardes war die Gemeinde des leblosen Namenschristentums. Sie hatte einen Ruf als christliche Gemeinde, doch ihr »Leben« bestand größtenteils aus festgelegter, langweiliger Routine. Sie floß nicht von geistlichem Leben über. Ihr fehlte das übernatürliche Strahlen. Weiterlesen »

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An Philadelphia (3,7-13)

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3,7 »Philadelphia« heißt Bruderliebe. Dieser Gemeinde erscheint der Herr als »der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, und niemand wird schließen, und schließt, und niemand wird öffnen«. Mit anderen Worten, er hat die Macht und die alleinige Kontrolle: Die geöffnete Tür, die die jüdische Synagoge und die heidnischen Kulte nicht schließen können, ist die von Gott geschenkte Gelegenheit, Christus allen zu predigen, die hören möchten. Der Schlüssel Davids ist eine ATliche Anspielung auf die absolute Souveränität Gottes beim Öffnen von Türen und Verschließen von Mündern. Vgl. Jesaja 22,22.10) Weiterlesen »

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An Laodicäa (3,14-22)

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3,14 Der Name »Laodicäa« bedeutet entweder das Volk herrscht oder das Gericht über das Volk. Der Herr Jesus nennt sich selbst das »Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes«. Als das »Amen« ist er die Verkörperung von Treue und Wahrheit, und der Eine, der die Verheißungen Gottes garantiert und sie erfüllt. Er ist auch der Ursprung »der Schöpfung Gottes«, sowohl der materiellen Schöpfung als auch der geistlichen. Der Ausdruck »der Anfang der Schöpfung Gottes« bedeutet nicht, daß er die erste Person gewesen wäre, die erschaffen wurde, denn er ist von Ewigkeit. Es bedeutet statt dessen, daß er alle Schöpfung begann. Es heißt hier nicht, daß er einen Anfang hatte, sondern daß er der »Anfang« ist. Er ist der Ursprung der Schöpfung Gottes. Und er hat Vorrang vor allem Geschaffenen. Weiterlesen »

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