Markus 7, 31-37

26.08.2009 Santos Gespeichert in Martin Luther - Markus Keine Kommentare »

Markus 7, 31-37

Und da er wieder aus ging von den Grenzen Tyrus und Sidon, kam er an das galiläische Meer, mitten unter die Grenze der Zehnten Städte. Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, dass er die Hand auf ihn legte. Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spitzete und rührte seine Zunge. Und sah auf gen Himmel, zeufste und sprach zu ihm: Hephatha, das ist, tue dich auf. Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge ward los, und redete recht. Und er verbot ihnen, sie sollten es niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten. Und verwunderten sich über die Maße und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.

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Markus 8, 1-9

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Markus 8, 1-9

Zu der Zeit, da viel Volks da war und hatten nicht zu Essen; rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Mich jammert des Volks; denn sie haben nun drei Tage bei mir beharret, und haben nichts zu essen; und wenn ich sie ungegessen von mir heim ließe gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten. Denn etliche waren von ferne gekommen. Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Wüste, dass wir sie sättigen? Und er fragte sie: Wie viel habt ihr Brots? Sie sprachen: Sieben. Und er gebot dem Volk, dass sie sich auf die Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brote und dankte und brach sie und gab sie seinen Jüngern, dass sie dieselbigen vorlegten; und sie legten dem Volke vor. Und hatten ein wenig Fischlein; und er dankte und hieß dieselbigen auch vortragen. Sie aßen aber und wurden satt, und huben die übrigen Brocken auf, sieben Körbe. Und ihrer war bei 4000, die da gegessen hatten; und er ließ sie von sich.

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Markus 5, 21-43

26.08.2009 Santos Gespeichert in Martin Luther - Markus Keine Kommentare »

Und da Jesus wieder herüber fuhr im Schiff, versammelte sich viel Volks zu ihm, und war an dem Meer. Und siehe, da kam der Obersten einer von der Schule, mit Namen Jairus. Und da er ihn sahe, fiel er ihm zu Füßen, und bat ihn sehr und sprach: meine Tochter ist in den letzten Zügen; du wollest kommen und deine Hand auf sie legen, dass sie gesund werde und lebe. Und er ging hin mit ihm; und es folgte ihm viel Volks nach, und sie drängten ihn. Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang 12 Jahr gehabt, und viel erlitten von vielen Ärzten und hatte alle ihr Gut darüber verzehrt, und half sie nichts, sondern viel ehr ward es ärger mit ihr. Da die von Jesu hörte kam sie im Volk von hinten zu und rührete sein Kleid an. Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid möchte anrühren, so würde ich gesund. Und alsbald vertrocknete der Brunn ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, dass sie von ihrer Plage war gesund worden. Und Jesus fühlete alsbald an ihm selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerühret? Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, dass dich das Volk dränget, und sprichst: Wer hat mich angerühret? Und er sah sich um nach der, die das getan hatte. Das Weib aber fürchtete sich und zitterte (denn sie wusste, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er sprach aber zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hin mit Frieden und sei gesund von deine Plage. Da er noch also redete, kamen etliche vom Gesinde des Obersten der Schule und sprachen: Deine Tochter ist gestorben, und was mühest du weiter den Meister? Jesus aber hörete bald die Rede, die da gesagt ward, und sprach zu dem Obersten der Schule: Früchte dich nicht, Glaube nur. Und ließ niemand ihm nachfolgen, denn Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder Jacobi. Und er kam in das Haus des Obersten der Schule und sahe das Getümmel und die da sehr weineten und heuleten. Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was tummelt und weinet ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. Und er trieb sie alle aus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren, und ging hinein, da das Kind lag. Und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zur ihr: Talitha kumi, das ist verdolmetscht, Mägdelein, ich sage dir, stehe auf. Und alsbald stand das Mägdelein auf und wandelte; es war aber 12 Jahre alt. Und sie entsetzten sich über die Maße. Und er verbot ihnen hart, dass es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu Essen geben.

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